Human Waves

 

Wavevolution

Die fortschrittliche Wissenschaft von Wavevolution beschäftigt sich mit der Transformation von Wellen zu Materie und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Beziehung zwischen Raum und Zeit.

Wavevolution dehnt das Konzept der Evolution auf alle Formen von Energie aus und betrachtet einen Vorgang allmählicher Veränderungen, wo Wellen sich in Atome umwandeln. Alle Elemente haben eine elektrische Ladung, ein Pendant und eine Masse. Masselos gibt es nicht. Symmetrie ist überall.

Neutrale Elemente sind ein Verbund zweier gegensätzlicher Ladungen und keine Elementarteilchen.

Wavevolution ist die zur Kernspaltung komplementäre Energieumwandlung.

In Wavevolution verwandeln sich alle Formen von Energie ständig.

Das Quantum an Energie, das ursprünglich von irgendeiner Welle verkörpert wurde, wird durch auftretende Interferenzen allmählich fragmentiert und verteilt. So vermindern z. B. Quanten von Gammastrahlen mit der Zeit ihr Potential und werden zu Röntgenstrahlen, diese wiederum werden allmählich, ihre Frequenz vermindernd zu ultraviolettem Licht. Der ursprüngliche Energiebetrag wandelt sich durch spontanes Brechen der Symmetrie in verschiedene Formen von Energie. Wenn sie dann ein kritisches Maß an Energie erreicht haben (weit unterhalb der der Radiowellen), dann kollabieren die Wellen und bilden zwei subatomare Teilchen mit entgegengesetzten Ladungen, ähnlich den beiden Enden eines gebrochenen Haares.

Wavevolution zeigt, wie das Verhalten in Wellen und Atomen identisch ist und wie diese eine Bewegung, die aller Energie gemeinsam ist, vergleichbar ist Einem Göttlichen Willen, der das ganze Universum kreiert.

Diese konstante Bewegung, Quantenmechanik wird hier gedacht als das natürliche Gesetz der Anziehung zwischen zwei gegensätzlichen und komplementären elektrischen Ladungen.

 

Die Entdeckung der Existenz Eines Universellen Gesetzes, das vor ungefähr 14 Milliarden Jahren begann und das nicht von Menschen verursacht wurde, beweist als Konsequenz die Existenz eines Schöpfers.

 

Alle lebenden Wesen, die ja aus Atomen bestehen, sind letztendlich das Ergebnis eines langsamen Prozesses, der mit transformierten Wellen begann.

 

 

 

 

 

Neue und Alte Wissenschaft:

 

Trotz zweier Erkenntnisse von Einstein und Planck, die eine zeigt den Zusammenhang zwischen Atomen und Energie, und die andere entdeckt die Konstante zwischen der Frequenz einer Welle und seiner Energie, hat die traditionelle Wissenschaft niemals den Kreis geschlossen.

Auch heute noch hat die Wissenschaft die Umwandlung von Wellen zu Atomen nicht wahrgenommen.

Die Bürokratie der traditionellen Wissenschaft verhindert die Anerkennung irgend eines Ereignisse, es sei denn, bestimmte Kriterien werden erfüllt. Der Grund, warum die Wissenschaft nicht fortschreiten konnte, liegt tief in dieser Zusammenstellung von Gesetzen oder Kriterien (wie die "Unschärferelation"), die von einigen Wissenschaftlern im Namen aller Wissenschaft und ihrem fehlerhaften Verständnis der Beziehung von Raum und Zeit begraben.

Dieses veraltete Regelsystem führt auch zu falschen Theorien.

 

Zum Beispiel ist Raum nicht "gekrümmt".

In Einsteins Paradigma beschreibt ein Stein, der aus dem Fenster eines fahrenden Zuges auf den Boden fällt eine Parabel im Raum. Obwohl diese Flugbahn nur deswegen so erscheint, weil sich die Erde auch bewegt und die Zeit, die vergeht bis der Stein unten ankommt, sich auch die gedachte senkrechte Linie verändert hat. Wenn der Stein am Ausgangspunkt aus dem Fenster fällt, ist seine potentielle Flugbahn ein lotrechter Raum, der nicht mehr derselbe ist auf seinem Weg zum Boden. Wenn der Wissenschaftler gewusst hätte, dass die Raumkoordinaten in der Zeit einzigartig und nicht wiederholbar sind, dann wäre auch der Rest "gerade" gewesen. Diese Lotrechte ist gerade, wird aber auf Grund der Beschränkungen der Wissenschaft, die es unmöglich machen, das Konzept der Gleichzeitigkeit wahrzunehmen, als "Kurve" gesehen. Bezüglich jedes Körpers gibt es in jedem Moment immer nur zwei Raumkoordinaten für eine Lotrechte.

Und mit zwei Koordinaten gibt es keine Kurve.

Eine Lotrechte ist nicht wiederholbar und niemals mehr die Gleiche, denn während sie wiederholt gemessen werden kann, und jede Messung kann für verschiedene Segmente gemacht werden, so hat doch eine Lotrechte in der Zeit niemals mehr dieselbe räumliche Position.

Die Lotrechte verändert sich in der Zeit, aber Einstein glaubte, dass das Konzept des Raumes unabhängig ist vom Konzept der Zeit.

 

Ein anderes Beispiel ist in der Speziellen Relativitätstheorie, die alles Absolute und Sinn von Wahrheit ablehnt. Betrachtet man Einsteins Beispiel von zwei Lichtstrahlen, die an zwei Punkten auf den Gleiskörper einer Eisenbahnstrecke treffen: Punkt A und Punkt B. Zwischen den beiden ist auch noch die Mitte Punkt M. Wenn ein Zug über die Strecke fahren würde, dann hätten wir auch noch Punkt A1 am Wagon genau über Punkt A und einen korrespondierenden Punkt B1 über Punkt B. Wir hätten auch noch Punkt M1 über Punkt M. Einsteins Theorie ist, das für Punkt M die beiden Strahlen simultan und gleich weit entfernt sind, wohin gegen sie für den Reisenden der auf Punkt M1 sitzt und sich auf Punkt B1 zu bewegt (und auch auf Punkt B), die beiden Strahlen nicht simultan sind, da sich der Zug Punkt B1 annähert und daher näher an Punkt M1 ist. In diesem Beispiel wird Einsteins Konzept der Zeit bezüglich des Eisenbahnkörpers starr eingehalten, während das Konzept des Raumes auch auf den nächsten Moment ausgedehnt wird, auf den der Reisende sich zu bewegt, selbst wenn in genau jenem Augenblick der Reisende sich noch nicht bewegt hat. Da das Konzept der Simultaneität nicht beachtet wurde, betrachtet Einstein die Zeit als dieselbe, während er den Raum als verändert ansieht.

 

Dieser selbe Wissenschaftler glaubte irrtümlicherweise auch, dass sich alle Farben des Lichts mit derselben Geschwindigkeit fort bewegen.

Viel Verwirrung kommt von diesen Annahmen.

Einsteins Theorie definierte das Universum als einen geschlossenen Raum, der sich weder ausdehnt noch zusammenzieht, als ein statisches Universum. Das steht im Gegensatz zu dem, was wir einige Jahre später durch die Rotverschiebung lernten, oder dass es ein sich beschleunigendes Universum in ständiger Ausdehnung ist.

Moderne Wissenschaftler haben das Standard Modell und die Stringtheorie eingeführt, aber diese beiden bleiben auch heute noch ergebnislos, wenn sie erklären sollen, wie das Universum unter den Bedingungen entstanden ist. In ihren Theorien versuchen diese Wissenschaftler, den Urknall mit Atomen zu erklären, die zu diesem Zeitpunkt bereits existierten.

Der Widerspruch kommt von Einsteins falschen Schlüssen und der Referenz die diese Wissenschaftler an den Tag legen, die zu ängstlich sind, einen neuen Standpunkt zu vertreten, der nicht auf einer Line ist mit letzterem Wissenschaftler. Einstein glaubte, dass eine feste Anzahl von von Atomen immer existiert hat, und dass Atome nicht aus Wellen entstehen.

 

Von Einsteins Hypothese wird gesagt, dass Energie und Materie analog sind, dass aber Energie durch zwei Mechanismen übertragen wird: Partikel und Wellen. Diese irrige Trennung zeigt zwei Formen von Energie, Teilchen und Wellen, als wären sie nicht austauschbar.

 

Seit Kurzem wird das Konzept von Teilchen im Lichte von Experimenten, die gezeigt haben, dass sich die kleinsten Teilchen genau wie Wellen verhalten neu untersucht.

Die Wellen-Partikel-Dualität ist das Konzept, dass alle Materie und Energie beides, wellen-ähnliches und teilchen-ähnliches Verhalten zeigen. Einer der Effekte dieser Theorie ist, dass Photonen berechnet werden können als hätten sie Frequenz, Wellenlänge, Amplitude und andere, der Wellenmechanik inhärente Eigenschaften.

 

In diesem Kontext unterscheidet sich Wavevolution grundsätzlich von der Wellen-Partikel-Dualität  in dem Sinne, dass während diese letzte Theorie die Photonen als Teilchen betrachtet, die sich wie Wellen verhalten, in Wavevolution verwandeln sich Wellen in Teilchen.

In Wavevolution sind Wellen und Teilchen austauschbar und es gibt nur einen Mechanismus um jede Energie umzusetzen, und das ist Quantenmechanik.

 

In einigen Aspekten kam der Fortschritt der Wissenschaft zum Stillstand. als 1927 die Glaubwürdigkeit der Quantenmechanik und das Konzept der Kausalität in Zweifel gezogen wurden.

In diesem Jahr stellt Werner Heisenberg in Kopenhagen seine "Unschärferelation" vor, wonach es nicht möglich ist, den genauen Aufenthaltsort eines Teilchens und gleichzeitig seinen Impuls zu bestimmen. Das Problem dabei ist, um die genaue Position z.B. eines Elektrons zu bestimmen, wird Licht geringer Wellenlänge verwendet, welches einen große Menge an Energie auf dieses Elektron überträgt und so das Elektron unvoraussagbar und unkontrollierbar macht. Im Gegensatz dazu braucht es nur eine kleine Menge Licht (große Wellenlänge), um die Bewegung eines Teilchens zu messen, was dann ein einer ungenauen Bestimmung des Ortes resultiert. Je exakter der Ort eines Partikels bestimmt wird, um so schwieriger wird es, den Impuls zu bestimmen und umgekehrt.

Heisenberg erklärte seine Frustration aus der Unfähigkeit der Bestimmung einer genauen Position des Elektrons mit seiner Unschärferelation und ab dann war beschlossen, dass was mit dem menschlichen Auge nicht beobachtet werden kann, auch nicht Teil der Wissenschaft sein kann.

Nichts desto trotz, der Umstand, dass wir den genauen Aufenthaltsort eines Elektrons und gleichzeitig seine Bewegung bestimmen können, sollte nicht heißen, dass dieses Elektron zu jeder Zeit einen Aufenthaltsort hat. Es ist klar, dass unser Wissen durch die Wahrnehmung unserer Sinne entsteht, es sollte aber genauso klar sein, dass Eine Welt existiert und Sie ist unabhängig von unseren Sinnen.

 

Die subjektivistische Philosophie Bohrs, Einsteins und Heisenbergs glaubt, dass wenn ein Elektron oder ein Photon nicht beobachtet wird, es auch keine Position im Raum hat, und dass seine Position im Raum nur wirklich wird als Konsequenz menschlicher Beobachtung.

Im Namen aller Wissenschaft wurde diese arrogante Annahme von diesen drei Wissenschaftlern besiegelt und seit 1927 zu einem "Gesetzt" gemacht.

 

Eine neue Fortschrittliche Wissenschaft wird eine bedeutendere Rolle einnehmen müssen, bevor die Menschheit das erste Licht einer neuen Morgendämmerung wird sehen können.

 

 

 

 

Immer

Das Konzept eines "Immer" ist für uns nicht vorstellbar, da unser Konzept von Zeit begrenzt ist.
In der Tat, könntest du dir irgendeine Existenz oder ein Ereignis vorstellen, das sich nicht verändert hat, das jetzt und auch zukünftig unverändert weiter existieren wird. Alles scheint einen Anfang und ein Ende zu haben, mit einer Ausnahme.
Nur die Bewegung der Quantenmechanik ist ewig und unverändert.

Diese Bewegung teilt und fügt alle Energie entsprechend eines gleichen Kriterium Immer wieder zusammen: Symmetrie.

 
Immer ist das Konzept für dieses göttliche Instrument Quantenmechanik, die eine begrenzte Dimension aus Zeit, Raum und Bewegung (das sich ausdehnende Universum) mit der unendlichen Dimension der unendlichen Leere verbindet, die von diesen 3 Dimensionen ausgenommen ist.

 

Die ewige Bewegung der Quantenmechanik erlaubt dem Universum sich immer weiter auszudehnen.

Der Begriff des "Immer", welcher das "Jetzt" in die Zukunft transportiert,  macht sie beides flüchtig und unerreichbar.
"Jetzt" ist schon vorbei, wenn es gedacht oder ausgesprochen ist.
"Jetzt" existiert weder in gegenwärtiger, vergangener noch zukünftiger Zeit und bestätigt die Illusion der Trilogie der Zeit.
 

 

 

 

Kommutalismus

Demokratie hat ihren Ursprung in Griechenland mit dem Konzept der Agora oder Stadt, wo die Bürger auf dem Platz stehend über die Gesetze abstimmten, den Willen der Gemeinschaft ausdrückend. Heutzutage ist die Nutzung eines Stadtplatzes für so einen Zweck undenkbar, statt dessen haben wir Volks-"Vertreter", die durch ein Mandat Gesetze verabschieden oder aufheben, oft ohne das Wissen der Bürger. Der Unterschied zwischen dem ursprünglichen Konzept der Demokratie und seinem gegenwärtigen Gegenstück ist, dass direkte Teilnahme, Wissen und der ausdrückliche Wille der Bürger heutzutage sehr gering sind.

 

Auch wenn wir bis vor kurzem solche Vertreter zur Gesetzgebung brauchten, könnten wir heute durch das Internet ein neues Konzept als Kanzel eines Versammlungsplatzes ausdenken, wo jedes Gesetz vorgestellt wird und vor einer elektronischen Abstimmung von allen analisiert werden könnte.

 

Kommutalismus ist ein neues Konzept der Demokratie ohne Politiker, das durch das Internet organisiert wird, und das die Bedürfnisse des Individuums mit dem Respekt vor Gleichheit ausbalanciert.

 

Im Kommutalismus würden die Bürger direkt für die Gesetze abstimmen und nicht Politiker. Mit anderen Worten, anstatt in der Hoffnung zu wählen, dass ein Politiker das in ihn gesetzte Vertrauen respektiert, dass er sich auch für die von seinen Wählern gewünschten Gesetze einsetzt, würden im Kommutalismus die Bürger direkt abstimmen, indem sie eine Tastatur benutzen. Diese Regierungsform würde die Kosten für die Politiker eliminieren und was noch viel wichtiger ist, die Kosten für ihre Korruption.

 

Verschiedene gesetzgebende Gremien aus Privatleuten (jeder Bürger kommt an die Reihe) könnten verschiedene Gesetze vorschlagen. Jeder Vorschlag könnte zur genaueren öffentlichen Prüfung durch das Internet vorgestellt werden, bevor er der Mehrheit der Bürger vorgelegt wird, die ihn annimmt oder ablehnt. Kein Gesetz könnte in Verbindung mit einem anderen Gesetz verabschiedet werden, um soziale Erpressung zu vermeiden. Für jedes Gesetz müsste getrennt abgestimmt werden.

 

Ein Polizeikörper könnte aus einer größeren Anzahl von Bürger (ebenfalls roulierend) gebildet werden, um auf Anfrage individueller Bürger das Gesetz durchzusetzen. Fonds für verschiedene soziale Programme könnten eingerichtet werden, und jedermann könnte Bilanzen und die Zahlungsfähigkeit dieser Programme überprüfen. Alle Gesetze würde periodisch überprüft, da einige von ihnen von einer Minderzahl der Bürger verabschiedet wurden, die mehr Aufmerksamkeit darauf verwandten, als diese Gesetze zum ersten Mal vorgestellt wurden, oder aber dass sie neueren Gesetzen widersprechen. Wann immer ein Bürger glaubt, dass ein bestimmtes Gesetz seine eigenen Interessen verletzt, könnte eine neue Abstimmung dieses Gesetz ändern.

 

Gerichtsverfahren, die jetzt in Gerichtsgebäuden stattfinden, könnten öffentlich gemacht werden und von den Bürgern bewertet werden, die gerade an der Reihe sind. Jeder Bürger hätte das Recht abzustimmen oder nicht abzustimmen, aber dieses Recht könnte an niemanden übertragen werden oder gar verkauft werden.

 

Dieses System von Gesetzen könnte zum ersten Mal eine Demokratie manifestieren, wie sie ursprünglich gedacht war.

 

Um das zu erreichen, sollte etabliert werden, dass jeder Mensch das Recht auf ausreichend Nahrung und Trinkwasser hat. Wir könnten mit einfachen Mitteln Plantagen in einigen der entlegenen Gegenden des Planeten bewässern, die noch nicht unter den Pflug genommen wurden. Genießbare Gemüse können automatisch produziert, verpackt und transportiert werden werden.

 

Ein Programm wie dieses könnte durch die gemeinsame Anstrengung aller durch den schon vorhanden Reichtum geschaffen werden. Nachdem die Menge und Qualität der Güter, die für dieses Programm benötigt werden, eingerichtet ist, könnten dieser Güter in einem Netzwerk von Märkten transportiert und ausgetauscht werden, die das natürliche Angebot verteilen, das die bestehenden Bedürfnisse der verschiedenen Plätze des Planeten befriedigen. Dieses Programm, ins Leben gerufen, um jeden zu versorgen, sollte in ständiger Entwicklung befinden, um einen Lebensstandard sicher zu stellen, der im Einklang ist mit dem aktuellen Wohlstand.

 

Alle übrigen Güter (die über die Grundbedürfnisse hinaus gehen) könnten in einer neuen Form des Kapitalismus ausgetauscht werden. Neue und transparente Freie Markt Regeln würden für den Handel mit allen überflüssigen Gütern implementiert. Was den Transfer privater Güter und Dienstleistungen angeht, müsste jede Transaktion im Netz veröffentlicht werden, um ebenso wie jede veröffentlichte Rechnung einsehbar zu werden. Jede private Transaktion würde mit einem für jeden gleichen Steuersatz besteuert und gleichzeitig bezahlt werden. In solch einem System müssten alle privaten Besitztümer und ihre Eigentümer ebenso wie aller Geldverkehr und jeder Handel mit privaten Besitztümern im Netz öffentlich gemacht werden. Das ist notwendig, um ungesetzliche Transaktionen zu verhindern und Korruption durch die sofortige Beschlagnahme der nicht angezeigten Güter zu unterbinden.

 

Um Gier zu vermindern und weltweit ein finanzielles Gleichgewicht herzustellen, wäre es des Weiteren genug, das Konzept des Erbens zu eliminieren. Das private Vermögen der Leute fällt nach ihrem Tod an den Staat, um unter allen Bürgern versteigert zu werden. Leute könnten in die Ausbildung ihrer Kinder soviel investieren, wie sie wollen, doch Schenkungen und Erbschaften wären nicht erlaubt.

 

Deswegen wären einige Güter privat, jedoch durch wirklichen Wettbewerb erworben und nicht durch Korruption oder Vorteilsnahme. Wenn dann das Überleben für jedermann garantiert ist, gibt es keine Notwendigkeit, so wie heute Verbrechen gegenüber nachsichtig zu sein, da heute dieselben Verbrechen eine Konsequenz des korrupten Systems sind.

 

Im Kommutalismus muss das Recht auf Besitz auch für all jene geschützt und garantiert werden, die arbeiten wollen und ihre eigene Zeit dafür verwenden, um mehr zu erreichen als die Bedürfnisbefriedigung, die vom System bereit gestellt wird. Diese Leute, die zum Funktionieren des sozialen Mechanismus beigetragen haben und dafür gearbeitet haben, um mehr zu haben als was garantiert wird, werden auch in der Lage sein, überflüssige Güter zu erwerben. Diese Güter könnten in einer staatlichen Auktion (so als wären sie Schuldverschreibungen eines Landes) gehandelt werden, die reserviert wäre für all jene, die nachweislich gearbeitet haben. Nachdem die Güter in privaten Besitz übergegangen sind, könnten sie  auf dem Markt ausgetauscht werden, der dann transparent und wettbewerbsfähig wäre.

 

 

 

Wahrnehmung

Eine gerade Linie kann von beiden Seiten betrachtet werden, von wo sie verschieden zu sein scheint. Wie Passagiere in einem fahrenden Zug, die hinter gegenüberliegenden Fenstern sitzen, verschiedene Szenen bei derselben Reise erfahren. Das Leben selbst ist auch mit einem fahrenden Zug vergleichbar. Die Handlungen in der Vergangenheit bestimmen unsere Wahrnehmung in Bezug auf das, was vor uns liegt.

 

Jeder Gedanken korrespondiert mit einer bestimmten Verknüpfung von Neuronen in unserem Gehirn auf eine Art und Weise, die einmalig ist und nur diesen bestimmten Gedanken ausmacht.

 

Wenn wir zum Beispiel hungrig sind und das Verhalten der Neuronen beobachten könnten, könnten wir sehen, wie diese "kleinen Soldaten" sich jedes mal in einer bestimmten Art ausrichten, wenn wir das Bedürfnis haben, essen zu müssen.

 
Wie in einem Labyrinth, wo jede Tür viele andere Türen öffnet, stammt jeder Gedanke den wir haben, von einem vorangegangenen Gedanken, der mit einer beschränkten Anzahl von anderen Gedanken verbunden ist. Zum Beispiel ausgehend von einem Gedanken an einen Fisch, wäre unser nächster Gedanke möglicherweise an einen Meeresblick, oder Essen mit Meeresfrüchten oder gar ein Film mit Haien, wie auch immer, der nächste Gedanke wäre auf jeden Fall mit ihm verbunden.


Obwohl die Gedanken, die wir während unseres Lebens hatten, nicht alle  direkt verbunden sind, sind alle Gedanken durch ein weites Netzwerk verbunden.
Wenn wir theoretisch immer weiter zum Ursprung des vorangegangenen Gedankens zurückgehen könnten, könnten wir uns unser erster Erfahrung im Leben erinnern. Mit anderen Worten, wir könnten nie einen neuen Gedanken haben, wenn wir nicht auf  Gedanken oder Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen könnten.
 

Das Unterbewusstsein ist wie ein Lagerhaus gespeicherter Erfahrungen, die jede mit einer ganz bestimmten Verknüpfung von Neuronen in einem ganz bestimmten Teil unseres Gehirns verbunden ist. Das Unterbewusste ist sehr einflussreich auf unsere Wahrnehmungen. Wenn wir mit ähnlichen Situationen konfrontiert werden, rufen wir das Gedächtnis dieser bestimmten Neuronen-Anordnung ab, welches Chemikalien erzeugt, Anweisungen an die Muskeln gibt und unsere Handlungen bestimmt, ohne irgendeinen Denkprozess.

 

Ein ganz ähnlicher Mechanismus funktioniert auch für unser Bewusstsein oder unseren Verstand". Verglichen mit dem Unterbewussten hat der Verstand eine andere Verfahrensweise. Unser Verstand wird immer durch den vorausgegangen Gedanken und dieser speziellen chemischen Gleichgewichte, die er erzeugt hat, in seiner Funktion beeinflusst. Dieses Gleichgewicht leitet unsere Wahrnehmung und beeinflusst unseren Verstand im nächsten Denkprozess. Wenn wir z. B. gerade eine emotional bedrückende Situation erlebt haben, würden wir unseren nächsten Denkprozess von einer Gruppe von Neuronen aus starten, die  schon aktiv sind und deshalb zu einem bestimmten Verhalten tendieren. Die schon aktiven Neuronen aus den vorherigen Gedanken bearbeiten die gegenwärtigen Ereignisse, während sie schon in einem bestimmten chemischen Gleichgewicht oder Stimmung sind, was eine gegebene Wahrnehmung für die gegenwärtige Erfahrung beeinflusst. Unsere Gedanken werden deshalb immer von vergangenen Erfahrungen und einem vorausgegangenen chemischen Zustand des Verstandes beeinflusst.

 

Alle großen Überraschungen erzeugen  wegen des unmittelbaren Unvermögens, Neuronen zu organisieren und zuzuordnen einen Schock. Im Falle eines Schocks bemerken wir oft den folgenden "heruntergefallenen Unterkiefer" als Konsequenz der Unfähigkeit, die Neuronen in irgendeiner Weise auszurichten oder zu ordnen, was zu einer völligen Entspannung der Gesichtsmuskulatur führt.


Der einschneidendste Moment,  der die Wahrnehmung mehr als alles Andere im Leben verändert kommt, wenn wir zu sterben glauben. 
Jedes Mal, wenn wir Extremsituationen leben, werden wir zu Werten geführt, die unsere Wahrnehmungen drastisch verändern.

 

 

 

 

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